Sonderthema Print: Hausbuch als Mehrwert
Was wäre, wenn Sie als Architekt oder Bauunternehmer ein ganz besonderes Angebot für Ihre Kundinnen und Kunden hätten? Etwas, das nicht zu Ihrem Metier zählt, dieses aber trefflich unterstreichen würde. Ein Mehrwert zu einem erfolgreich abgeschlossenen Bauprojekt – abgesehen von dem Referenzeintrag auf Ihrer Webseite. Schaffen Sie mit einem Hausbuch oder einer Chronik für die Bauherrenschaft eine angemessene Bühne für das Projekt, einen zusätzlichen Wert. Dieses Marketingelement hat das Potenzial, ein exklusives Instrument für Ihre Kundenbindung zu werden.
Ein Bauvorhaben – ob Sanierung oder Neubau – ist zumeist eine teure und auch langwierige Angelegenheit. Bei vielen Bauherrinnen und Bauherren steckt viel Herzblut darin. Und manchmal liegen auch die Nerven blank, wenn nicht alles läuft, wie es soll oder Lieferverzögerungen den Fertigstellungstermin ins Wanken bringen. Dennoch: Der Traum vom Eigenheim stellt nach wie vor für zahlreiche Menschen ein erstrebenswertes Ziel dar. Hat man sich auf dieses „Abenteuer“ eingelassen, ist der Bezug zur neuen oder sanierten Immobilie entsprechend hoch.
Ein Baubuch macht das Projekt unvergessen
Fragt man Personen, die mitten in einem Bauvorhaben stecken, ob sie sich vorstellen können, dass diese Zeit jemals in Vergessenheit geraten könnte, antworten die meisten: „sicherlich nicht“. Doch ist das Eigenheim erst einmal fertiggestellt oder eine gekaufte Immobilie renoviert, rücken andere Ereignisse, Pläne und Projekte in den Mittelpunkt. Arbeit, Familie, Freizeit, soziales Engagement und vieles mehr, erfüllen das Leben – und das neue Zuhause ist natürlich ein Teil davon. Allerdings wird das auch schneller als man denkt zu einer Selbstverständlichkeit.
„Wie war das noch vor ein paar Monaten, als wir die Badezimmer neu verfliesen ließen? Weißt du noch, wo wir die Objekte ausgesucht haben? Da war doch diese fachkundige Beraterin, die uns geduldig verschiedene Alternativen gezeigt hat.“ So und ähnlich könnten Dialoge zwischen Familienmitgliedern verlaufen, die vor Kurzem eine Renovierung abgeschlossen haben. In allem stecken viele Ideen, Wünsche, Überlegungen, Mühen und natürlich die in der Regel hohen Investitionen. Deshalb gebührt dem Projekt eine entsprechende Anerkennung in Wort und Bild: das Baubuch hält die wichtigsten Stationen und Meilensteine fest und macht sie unvergessen.
Der Mehrwert für die Bauherrenschaft
Nennen wir es
-
- Hausbau-Buch,
- Renovierungs-Chronik,
- Bauchronik
- oder einfach Hausbuch –
je nachdem, um welche Art von Projekt es sich handelt, kann ein passender Titel festgelegt werden. Ähnlich wie bei einem Fotobuch zu einer Reise, wird es mit der Zielsetzung aufgelegt, das Erlebte in Erinnerung zu behalten. Anschaulich lässt sich auch Jahre später noch nachvollziehen, welche Stationen und Begebenheiten besonders waren. Wir meinen: ein Bauprojekt hat es ebenfalls verdient, auf diese Weise festgehalten zu werden. Für Architekten und Planer ist es eine übliche Vorgehensweise, Objekte als Referenz auf ihre Firmenwebseite zu stellen. Aber was ist mit den Privatpersonen, die einen Umbau oder Neubau in Auftrag gegeben haben? Sicherlich wird vieles mit kleinen Videos und zahlreichen Fotos festgehalten. Dieses Material verbleibt allerdings oft ungenutzt auf der Speicherkarte oder in der Cloud.
Übrigens: Wir schließen an dieser Stelle den Personenkreis aus, der über einschlägige Soziale Medien die Außenwelt an gefühlt allem teilhaben lässt, was tagtäglich im Umfeld passiert ;-)
Vielmehr engagieren wir uns für die Auftraggebenden, die großen Wert darauf legen, ein haptisch und optisch ansprechendes Erinnerungsbuch mit Fotos und Texten zur Verfügung zu haben, das an gemütlichen Abenden oder beim Familienfrühstück mal eben zur Hand genommen werden kann, um gemeinsam in die Erinnerung an die herausfordernde Zeit der Bauphase einzutauchen. Architekten und Planer sind in der besten Position, die Realisierung einer solchen Drucksache zu unterstützen und als Mehrwert für Kundinnen und Kunden anzubieten. Die Erstellung des Hausbuchs könnte beispielsweise von vornherein in die Bauplanung integriert werden. Auch würde es nicht weiter stören, wenn dann und wann eine Art „Reporter“ auf der Baustelle ist, um Fotos zu schießen und gegebenenfalls ein paar Fragen zu stellen.
Geschichten, die zum Bauen gehören und die das Leben schreibt
Es gehört zum Alltag auf der Baustelle, dass Werkstoffe, Gegenstände oder Fertigstellungs- und Bearbeitungsstadien fotografiert werden. Meistens geht es dabei allerdings darum, Dinge zu dokumentieren, die nicht oder noch nicht funktionieren und beschädigt sind. Für das Hausbuch der Bauherren sollte jedoch eine andere Sichtweise ausschlaggebend sein: die Geschichte der Entstehung mitsamt der kleinen oder größeren Anekdoten, die sich im Laufe der Arbeiten ergeben haben. Es geht also um eine unterhaltsame Berichterstattung, das Geschichtenerzählen und eine korrespondierende Bebilderung, die vermittelt, wie es tatsächlich war. Manchmal ging es bestimmt lustig zu, oft anstrengend, gemeinsam waren Aufgaben zu lösen.
Ein solches Printprodukt ließe sich am ehesten als eine Mischung aus Fotostory, Berichtsheft und Imagebroschüre für die eigene Immobilie beschreiben. Warum wurde dieses und jenes, so oder anders realisiert? Wie kam es zu der Idee, zum Stil des Hauses, zur Lage, zum Grundriss, der Wahl der Materialien, Farben etc.? Wir sind uns sicher, dass viele der Bauerfahrenen mit etwas zeitlichem Abstand und nach dem Verfliegen des Umzugsstresses gerne an diese Punkte erinnert werden würden. Alle diese Aspekte, mit denen sie sich intensiv auseinandergesetzt haben, sollten im Hausbuch wiederzufinden sein: mit ansprechenden Fotos, Fakten, Notizen und verständlichen Texten – ganz ohne Fachchinesisch – und wenn’s passt, mit einer Prise Humor.
Einen geeigneten Bauberichterstatter buchen
Die Umsetzung eines solchen Buches kann von einem nicht am Bauvorhaben Beteiligten wohl am besten realisiert werden. Gänzlich unvoreingenommen und mit einem unverstellten, dabei empathischen Blick auf die Geschehnisse und erreichten Meilensteine im Laufe der Wochen und Monate. Geschickte Fotografie und gute Texte fügen sich dann später zum Hausbuch oder Baubuch zusammen, das bereits ab einer Auflage von einem Stück im Digitaldruck hergestellt werden kann. Das Werk könnte aus der Zusammenarbeit eines Fotografen mit einem Texter oder der Feder eines Kommunikationsexperten mit gutem Talent für Sprache und für das Visuelle entstehen. Am Ende kommt es bei einem solchen Projekt auch darauf an, dass die Chemie zwischen Berichterstatter und den Bauherren passt.
Schließlich läuft das Projekt meistens über eine längeren Zeitraum hinweg und kann für den einen oder anderen Immobilienbesitzer eine sehr persönliche, teilweise emotional aufgeladene Angelegenheit sein. Mitunter mag es während bestimmter Phasen lästig erscheinen, an die Produktion des Hausbuchs zu denken und daran mitzuarbeiten. Wir sind uns (aus eigener Erfahrung) jedoch sicher, dass sich die investierte Mühe lohnen wird. Die Freude über die einzigartige Dokumentation wird die Hausbesitzer und -besitzerinnen ebenso begeistern, wie alle Personen – ob Freunde, Verwandte oder Kollegen, denen sie dieses Buch präsentieren.
Eine besondere Drucksache, zum Beispiel als Add-on vom Architekten, die auffallen wird: das Hausbuch.